Ehe-, Familien- und Lebensberatung (EFL)
in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg


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Die Kraft der positiven Gedanken

Ein Beitrag der EFL Hamburg-Harburg

Es ist wahr: Vieles geht in dieser besonderen Zeit nicht mehr – Freunde treffen, im Café sitzen, im Park grillen, mit der Familie feiern, ... Wenn man Gesprächen auf der Straße lauscht, hört man oft Leute darüber jammern. Und das hat ja auch seinen Grund; uns allen fehlen die sozialen Kontakte, die schönen Unternehmungen und gewissermaßen auch der gewohnte Alltag. Und trotzdem: Wenn man sich darauf fokussiert, was alles nicht mehr geht und worauf wir gerade verzichten müssen, wirkt sich das auf Körper und Psyche aus. Die Körperhaltung wird eher gebückt, die Stimmung eher depressiv. Andersherum führt das Fokussieren auf positive Dinge dazu, dass die Körperhaltung aufrecht ist und die Stimmung positiv. Wer nicht glauben kann, dass Gedanken alleine solche Macht haben, kann sich selbst beobachten, wenn er folgende Wahrnehmungsübung macht: Stellen Sie sich eine Zitrone vor, ganz bildlich vor Ihrem inneren Auge. Fühlen Sie, wie die Zitrone sich anfühlt. Nehmen Sie ganz bewusst die Farbe wahr. Dann schneiden Sie sie durch und riechen daran. Jetzt beißen Sie hinein.

Wenn Sie sich darauf einlassen, werden Sie jetzt sicherlich gemerkt haben, dass Sie den Geschmack der Zitrone zu schmecken glauben, dass sich alles von der Säure zusammenzieht. Solche Macht haben unsere Gedanken. Wenn wir uns statt der Zitrone Horrorszenarien vorstellen oder permanent grübeln, hat das ebensolche Auswirkungen. Deshalb machen wir es doch lieber andersherum. Auch dazu eine konkrete Anregung aus der positiven Psychologie: Nehmen Sie sich diese Woche jeden Abend ein paar Minuten Zeit und lassen Sie den Tag Revue passieren. Notieren Sie sich dabei (bspw. in einem Notizbuch) drei Dinge, die heute positiv bzw. schön waren und schreiben Sie auf, was Sie dazu beigetragen haben. Die Dinge müssen dabei nichts Besonderes sein; es können ganz kleine Erlebnisse sein, wie z. Bsp. eine liebe Nachricht bekommen o.ä.

In diesem Sinne: Versuchen wir ganz bewusst wahrzunehmen, was alles noch geht und uns darauf zu fokussieren. Und seien wir doch mal neugierig, was wir außer dem Geschmack von Zitronen noch alles erleben können...